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Isla de Lobos entdecken – eine kleine Insel voller großer Momente
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Wenige Minuten von Fuerteventura entfernt liegt eine Insel, die sich der Zeit entzogen hat. Kein Asphalt, kein Motorenlärm, keine Hast — nur schwarzes Vulkangestein, Lagunen in einem Türkis, das man kaum glauben kann, und eine Stille, in der man den eigenen Atem hört. Dieser Guide zeigt dir, was Isla de Lobos zu sehen gibt, wie du hinkommst und warum dieser kleine Fleck Atlantik so schwer wieder loszulassen ist.

Du stehst am Hafen von Corralejo. Eine salzige Meeresbrise liegt in der Luft, Möwen ziehen ihre Kreise über dem Atlantik. In nur 2 Kilometern Entfernung erhebt sich eine kleine, geheimnisvolle Insel aus dem Wasser – einem Naturparadies, in dem es keine asphaltierten Straßen gibt und das Schweigen nur vom Ruf der Sturmtaucher unterbrochen wird. Das Wasser schimmert in einem fast unwirklichen Türkis, während vulkanische Landschaften und unberührte Buchten die Insel prägen.

Mit gerade einmal 4,5 Quadratkilometern gehört Isla de Lobos zu den wenigen Orten, die ihre ursprüngliche Schönheit bewahren konnten. Als Naturpark ist sie bis heute ein Rückzugsort für alle, die mehr wollen als Sonnenliege und Buffet.

Vielleicht fragst du dich, ob sich ein Ausflug nach Isla de Lobos wirklich lohnt – oder ob die kleine Insel das Ticket wert ist. Die Antwort ist einfach: unbedingt. Denn genau hier erinnert Fuerteventura daran, wie sich die Kanaren ursprünglich angefühlt haben: wild, ruhig und voller kleiner Momente, die lange bleiben.

Wir zeigen dir, was diese kleine Insel so besonders macht – und wie du sie am besten für dich entdeckst.

7 Aktivitäten auf Isla de Lobos – für einen Tag, der bleibt

Isla de Lobos ist klein – aber wer sie ohne Eile entdeckt, merkt schnell: Hier steckt mehr drin, als man von außen ahnt. Jeder Weg führt irgendwohin, wo man kurz stehen bleibt. Jede Bucht hat ihren eigenen Charme.

Hier sind sieben Erlebnisse, die Isla de Lobos unvergesslich machen.

1. Montaña de la Caldera erklimmen

Der anspruchsvollste Moment des Tages – aber die Mühe lohnt sich. Mit 127 Metern ist die Montaña de la Caldera der höchste Punkt der Insel und bietet einen Ausblick, der jede Anstrengung vergessen lässt.

Der Wanderweg ist gut ausgeschildert und führt durch eine unwirkliche Vulkanlandschaft. Im letzten Abschnitt wird der Anstieg etwas steiler – doch oben angekommen eröffnet sich ein Panorama, das zu den schönsten auf ganz Fuerteventura zählt.

Im Süden sieht man, noch auf Isla de Lobos, die Playa de la Concha, in der Ferne erstrecken sich die Dünen von Corralejo und die Küste Fuerteventuras – und im Norden ragen die Silhouetten Lanzarotes aus dem Atlantik.

2. Baden im Puertito de Lobos

Holzsteg mit türkiser Lagune und kleinen Booten auf Isla de Lobos

Wer Isla de Lobos schon einmal gegoogelt hat, kennt diesen Ort. Der Puertito de Lobos ist das Bild, das die meisten vor Augen haben – und in Wirklichkeit ist er noch schöner.

Geschützt von dunklem Vulkangestein entstehen kleine natürliche Lagunen, deren ruhiges, türkisfarbenes Wasser wie ein natürlicher Infinity-Pool wirkt. Der Holzsteg lädt dazu ein, einfach die Schuhe auszuziehen, innezuhalten und in die kristallklare Lagune einzutauchen.

Der Puertito ist die perfekte erste Abkühlung des Tages – umgeben von einer kleinen Fischersiedlung, die der Insel ihren bescheidenen Charakter verleiht.

3. Entspannen an der Playa de La Concha

Die halbmondförmige Playa de La Concha – auch Playa de la Caldera genannt – ist der sanfte Gegenpol zur Vulkanlandschaft der Insel. Heller, feiner Sand, ruhiges klares Wasser und eine Bucht, die gut vor Wellen geschützt liegt.

Perfekt für Familien, eine entspannte Badepause – oder einfach nichts tun, mit Blick auf den Atlantik.

4. Den Faro de Martiño besuchen

Am nördlichsten Punkt der Insel steht der Faro de Martiño – ein Leuchtturm aus dem Jahr 1865, der lange mehr war als ein Seezeichen. Hier lebte der Leuchtturmwärter mit seiner Familie, und hier wurde die Schriftstellerin Josefina Plá geboren, eine der bedeutendsten Stimmen der paraguayischen Literatur des 20. Jahrhunderts.

Der Weg dorthin führt durch die karge Vulkanlandschaft der Insel, vorbei an niedriger Küstenvegetation und weiten Blicken aufs Meer. Ein Ort für alle, die Stille nicht nur suchen, sondern wirklich finden wollen.

5. Schnorcheln in den geschützten Gewässern

Auf Isla de Lobos lohnt sich der Blick unter die Wasseroberfläche genauso wie der über Land. Rund um die Insel befinden sich geschützte Meeresgebiete mit einer bemerkenswerten Vielfalt an Unterwasserleben.

Schon mit einfacher Schnorchelausrüstung lassen sich Papageifische, Brassen oder kleine Rochen beobachten – bei einer Sichtweite, die vielerorts bei über 20 Metern liegt, fast das ganze Jahr über.

6. Rundwanderung durch den Naturpark

Befestigter Wanderweg in der Vulkanlandschaft auf Isla de Lobos

Isla de Lobos verfügt über mehrere ausgeschilderte Wanderwege, die Teil der kanarischen Fernwanderroute GR-131 sind. Der schönste Weg, die Insel wirklich zu verstehen, ist die Rundtourje nach Tempo etwa drei bis vier Stunden.

Unterwegs zeigen sich die unterschiedlichen Gesichter des Naturparks: kleine Vulkanformationen, sogenannte Hornitos, Küstenabschnitte mit Salzwiesen und eine Pflanzenwelt, die überrascht. Wer genau hinschaut, entdeckt vielleicht sogar die „Siempreviva de Lobos" (Limonium ovalifolium canariense) – eine seltene Blume, die nur auf Isla de Lobos vorkommt und nirgendwo sonst auf der Welt.

7. Mittagessen im Chiringuito de Lobos

Auf der Insel gibt es nur ein einziges Restaurant: das kleine Chiringuito im Puertito de Lobos, direkt an der Lagune, geführt von der Familie von „Antoñito el Farero". Einfach und authentisch gehört es für viele Besucher zum festen Teil des Ausflugs. Das Menü ist meist vorher festgelegt – aber wer hier sitzt, isst nicht einfach nur zu Mittag.

Wichtig zu wissen: Die Plätze sind sehr begrenzt. Am besten direkt nach der Ankunft reservieren.

Logistik und Planung: So gelingt dein Ausflug nach Isla de Lobos

Panoramablick auf die Playa de la Concha und die Montaña de la Caldera auf Isla de Lobos

Damit dein Besuch auf Isla de Lobos entspannt verläuft, lohnt sich etwas Vorbereitung. Die Insel ist ein geschützter Naturpark mit begrenzter Besucherzahl – deshalb sollten sowohl die Überfahrt als auch der Zugang rechtzeitig organisiert werden.

So kommst du nach Isla de Lobos 

Die meisten Boote starten vom Hafen in Corralejo im Norden Fuerteventuras. Je nach Budget und Reisestil gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • Reguläre Fähre: Die klassische Option für Tagesausflüge. Mehrere Anbieter verbinden Corralejo mit Isla de Lobos in etwa 15 bis 20 Minuten, mit festen Abfahrten am Vormittag (10:00) und Rückfahrten am Nachmittag (17:00-18:00, je nach Saison).
  • Wassertaxi: Kleine Schnellboote bringen dich in rund zehn Minuten auf die Insel – ideal, um früh anzukommen und die ruhigeren Morgenstunden zu nutzen.
  • Katamaran- oder Privatausflüge: Einige Touren kombinieren die Überfahrt mit Schnorcheln, Verpflegung an Bord oder zusätzlichen Stopps. Wer den Ausflug von Anfang an genießen möchte – schon auf dem Wasser.

Der Besuch ist nur mit Genehmigung möglich

Da Isla de Lobos ein geschützter Naturpark ist, ist die Besucherzahl pro Tag streng begrenzt. Die kostenlose Genehmigung muss vorab beantragt werden – ohne sie kein Zutritt. Das Cabildo de Fuerteventura begrenzt die Besucherzahl auf 200 Personen gleichzeitig (maximal 400 Personen pro Tag).

  • Wo beantragen? Über die offizielle Lobos-Website des Cabildo de Fuerteventura
  • Zeitfenster: Vormittag (10:00–14:00 Uhr) oder Nachmittag (14:00–18:00 Uhr)
  • Wann buchen? Bis zu fünf Tage im Voraus – in Ferienzeiten und an Feiertagen sind die Plätze oft schnell vergeben.
  • QR-Code nicht vergessen: Nach der Reservierung erhältst du einen QR-Code, der beim Betreten der Insel kontrolliert wird. Am besten vorher auf dem Smartphone speichern oder ausdrucken – die Internetverbindung auf der Insel ist nicht immer stabil.

Wie bewegt man sich auf Isla de Lobos?

Sobald du am kleinen Hafen des Puertito ankommst, bleibt der Alltag schnell zurück. Auf Isla de Lobos gibt es keine Straßen und keine motorisierten Fahrzeuge – Rücksicht auf Wege und die Natur sind Pflicht.

  • Zu Fuß: Die Wanderwege sind gut ausgeschildert und verbinden die wichtigsten Punkte der Insel. Um die Brutgebiete der Vögel und endemische Pflanzenarten zu schützen, dürfen die markierten Wege nicht verlassen werden.
  • Fahrrad: Nur auf der Hauptstrecke zwischen Hafen und Faro de Martiño erlaubt. Der Untergrund besteht größtenteils aus losem Vulkangestein – Straßenräder haben es hier schwer.
  • Schuhwerk: Festes Schuhwerk mit guter Sohle wird empfohlen, besonders für die Wanderung zur Montaña de la Caldera.

Isla de Lobos ist nur der Anfang – wer mehr von der Inselgruppe entdecken möchte, findet hier Tipps für vier Tage auf Fuerteventura.

Wann ist die beste Zeit für einen Besuch auf Isla de Lobos?

Das Klima auf den Kanaren ist ganzjährig mild – kein Wunder, dass die Inseln als „ewiger Frühling" bekannt sind. Trotzdem gibt es je nach Jahreszeit Unterschiede, die deinen Besuch auf Isla de Lobos spürbar beeinflussen können.

  • September und Oktober: Für viele Einheimische die beste Reisezeit. Die Passatwinde lassen nach, das Meer ist ruhig und klar, die Temperaturen angenehm warm. Die ruhigste und gleichzeitig schönste Zeit zum Schnorcheln.
  • Frühling: Nach den Winterregen zeigt sich die Insel oft etwas grüner als sonst – ideal für längere Wanderungen und aktive Erkundungen.
  • Sommer: Die beliebteste und meistbesuchte Zeit. Wer im Juli oder August kommt, sollte den Vormittag wählen – mittags wird es sehr heiß, und auf der Insel gibt es kaum Schatten. Denke an Sonnenschutz und ausreichend Wasser.
  • Winter: Die ruhigste Jahreszeit auf der Insel. Weniger Besucher, kühlere Temperaturen – gut für Wanderungen, weniger ideal zum Baden.

HD Lobos Natura Fuerteventura: Ein Rückzugsort, inspiriert von der Isla de Lobos

Blick auf die Poolanlage im HD Lobos Natura Fuerteventura

Viele Besucher sind überrascht, wenn sie erfahren, dass Isla de Lobos ihren Namen nicht den Wölfen verdankt, sondern den Mönchsrobben – „lobos marinos" –, die bis ins 15. Jahrhundert zahlreich an ihren Küsten lebten. Stille Bewohner der Lagunen, längst verschwunden, aber nicht vergessen.

Das HD Lobos Natura Fuerteventura in Corralejo trägt diesen Namen als Hommage an diese ursprüngliche, wilde Natur – und an die Verantwortung, das Gleichgewicht zwischen Mensch und Meer zu bewahren.

Unser Hotel ist mehr als eine Unterkunft – es ist ein Konzept des Wohlbefindens. Genau wie Isla de Lobos einen Raum schützt, in dem Natur sich entfalten kann, schaffen wir im HD Lobos Natura einen Raum, in dem Menschen zur Ruhe kommen.

Mit Architektur, die das natürliche Licht in den Mittelpunkt stellt, einheimischen Gärten und offenen, fließenden Räumen vermitteln wir das Gefühl von Freiheit, das man beim Spaziergang entlang der Playa de La Concha kennt. Ein Rückzugsort für Slow Travel, in dem Komfort dem Respekt vor der vulkanischen Landschaft nicht im Wege steht.

Dazu kurze Wege: Der Hafen von Corralejo ist zu Fuß in wenigen Minuten erreichbar – so kannst du früh morgens zu den ersten Gästen auf Isla de Lobos gehören und abends entspannt zurückkehren, den Sonnenuntergang mit Blick auf die Pools und Gärten genießen.

Eine Reise zur wahren Essenz der Kanaren

Ein Besuch auf Isla de Lobos ist ein Moment der Bescheidenheit und der Ruhe. Er zeigt, dass Natur mit dem richtigen Schutz in ihrer reinsten Form bestehen kann. Vom Gipfel des Vulkans bis zu den stillen Lagunen lädt jeder Ort dazu ein, den digitalen Lärm hinter sich zu lassen und wieder näher bei sich selbst und der Landschaft anzukommen.

Das HD Lobos Natura Fuerteventura ist dein Ausgangspunkt für dieses Erlebnis – und dein Rückzugsort danach. Ein Ort der Erholung, direkt neben einer der bestgehüteten Naturinseln des Atlantiks.

Gemacht